Solidarität mit Rojava! Die Linke Fulda lädt ein zu Kundgebung

Solidarität mit Rojava: Am kommenden Samstag wird auf dem Universitätsplatz in Fulda für Frieden, Selbstbestimmung und gegen die anhaltende Bedrohung in Syrien demonstriert.

Die Eckdaten im Überblick

Was: Kundgebung „Solidarität mit Rojava“
Wann: Samstag, 31.01.2026, 17:00 Uhr
Wo: Universitätsplatz, Fulda
Veranstalter: Die Linke Kreisverband Fulda im Bündnis mit weiteren Organisationen

Zusammen mit kurdischen Betroffenen, Angehörigen und weiteren solidarischen Partnern ruft der Fuldaer Kreisverband der Partei Die Linke zu einer Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit Rojava“ auf! Die Versammlung findet am kommenden Samstag, den 31. Januar, ab 17:00 Uhr auf dem Universitätsplatz in Fulda statt. Die Veranstalter wollen ein klares Zeichen gegen den Krieg und für die Verteidigung demokratischer Werte setzen: „Mit den Angriffen der syrischen Truppen unter Führung des sogenannten Übergangspräsidenten al-Scharaa und angesichts der anhaltenden Bedrohungslage ist die demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (Rojava) in ihrer Existenz gefährdet. Die Menschen sind umgeben von Leid, Hunger, Kälte und Tod“, erklärt Daniel Wünsche, Mitorganisator und Mitglied der Linken Fulda. „Dabei steht das kurdisch geführte Rojava für Basisdemokratie, Freiheit und den Kampf gegen den IS, für die Selbstbestimmtheit von Frauen und für eine Wirtschaft zum Nutzen der Menschen. Das alles über ethnische Grenzen hinweg.“ Die Veranstalter fordern die Regierungsparteien dazu auf, sofortige Konsequenzen gegen al-Scharaa zu ziehen, wirtschaftlichen Druck zu machen und Hilfsgüter zu schicken.

Neben Redebeiträgen der beteiligten Organisationen, welche die Situation vor Ort aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, wird es musikalische Beiträge geben. Die Kundgebung soll ausdrücklich ein friedlicher Ort des Austauschs und der Solidarität sein. Die Veranstalter erwähnen dabei explizit, dass abgesehen von erlaubten Flaggen mit eindeutigem Bezug zu Kurdistan keine anderen nationalstaatlichen Flaggen mitgebracht werden dürfen.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger aus Fulda und der Region ein, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzen, am Samstag gemeinsam mit uns ein starkes Signal zu senden“, so Wünsche abschließend.