LINKE: „Landrat Woide handelt menschenverachtend“
Der Kreisverband Die LINKE. Fulda ist zutiefst bestürzt über den Umgang des Landkreises mit den Geflüchteten in der Asylunterkunft in Gersfeld. Statt Dialog und Integration zu erfahren werden die Menschen vom Landkreis kurzfristig und ohne ausreichende Rücksprache wie Frachtgut behandelt.
Der Kreisverband Die LINKE. Fulda ist zutiefst bestürzt über den Umgang des Landkreises mit den Geflüchteten in der Asylunterkunft in Gersfeld. Statt Dialog und Integration zu erfahren werden die Menschen vom Landkreis kurzfristig und ohne ausreichende Rücksprache wie Frachtgut behandelt. Einige der Betroffenen haben bereits eine Beschäftigung in oder in der Nähe von Gersfeld aufgenommen. Die LINKE erwartet vom Landkreis den Dialog mit den Geflüchteten und auch mit den vielen Ehrenamtlichen.
Außerdem verweist die LINKE auf die am kommenden Montag stattfindende Kreistagssitzung. Im Rahmen der Haushaltsberatungen hat die Linke.Offene Liste beantragt sich der Probleme der Asylunterkünfte anzunehmen. Ganz klar ist zu erkennen, dass der Landkreis viele Unterkünfte mit zu langen Laufzeiten angemietet hat. Insgesamt ist er über die nächsten Jahre Mietverpflichtungen über 23 Millionen Euro eingegangen.
Zur Lösung der Probleme schlägt die Linke.Offene Liste vor, die Unterkünfte im Dialog mit den Kommunen und Eigentümern in bezahlbarere Wohnungen umzuwandeln. Dieser solle allen sozial Bedürftigen und den Geflüchteten zur Verfügung stehen.
