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Eine Stimme, die man nicht überhört: Die Linke und Die PARTEI bilden Fraktion im Fuldaer Kreistag

In einer Zeit, in der die politische Landschaft im Landkreis Fulda zunehmend von einer konservativen Übermacht und einem erstarkenden rechten Rand geprägt ist, setzen die progressiven Kräfte ein deutliches Zeichen der Einigkeit. Die gewählten Abgeordneten der Partei Die Linke und der Partei Die PARTEI haben beschlossen, für die Wahlperiode 2026–2031 eine gemeinsame Fraktion im Kreistag des Landkreises Fulda zu bilden.

Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Alexander Wiegel gewählt.

 

Alexander Wiegel

„Fulda ist nicht so einseitig, wie es die Mehrheiten im Kreistag vermuten lassen. Es gibt hier viele Menschen, die sich eine andere Politik wünschen – und denen geben wir jetzt eine Stimme, die man nicht so leicht überhört“, sagt Alexander Wiegel, Fraktionsvorsitzender.

Nina Gärtner

„Wir bündeln unsere Kräfte, um in diesem ‚schwarzen Loch mit blauen Flecken‘ eine unüberhörbare Stimme für soziale Gerechtigkeit und echte Opposition zu sein“, erklärt Nina Gärtner (Die Linke). Mit dem Zusammenschluss erreicht die neue Fraktion die notwendige Stärke, um aktiv in den Ausschüssen mitzuarbeiten und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wirksamer zu vertreten.

Die Schwerpunkte der neuen Fraktion

Sebastian Künemund

Soziale Gerechtigkeit: Ein konsequenter Einsatz für bezahlbaren Wohnraum und gegen Armut im Landkreis.

Mobilitätswende: Forderung nach einem Ausbau des ÖPNV sowie günstigeren, perspektivisch kostenlosen Tickets für alle.

Klare Kante gegen Rechts: Ein entschlossenes Entgegenstellen gegen rechtspopulistische Hetze und neoliberale Ausbeutung.

Politik mit Ernsthaftigkeit: Die PARTEI wird sicherstellen, dass die festgefahrenen Strukturen im Kreistag mit der nötigen Portion Sachverstand hinterfragt werden. „Man hat uns gesagt, wir seien das personifizierte Chaos – wir nennen es eine hocheffiziente Arbeitsgemeinschaft für den gesunden Menschenverstand“, ergänzt Sebastian Künemund(Die PARTEI). „Während andere Koalitionen der Vernunft schmieden, schmieden wir eine Fraktion der sozialen Realität – nur mit besseren Inhalten und schöneren Plakaten.“


Die Fraktion versteht sich als Anlaufstelle für alle Menschen im Landkreis, die sich eine solidarische Gesellschaft wünschen, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss und die demokratische Gestaltung für alle zugänglich ist.

In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Fraktion bereits die personellen Weichen für die erste Kreistagssitzung der neuen Periode gestellt.
 

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