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Heimische Wahlkreisabgeordnete in die Pflicht nehmen

Petersberg / Flieden. Die Kreistagsfraktion DIE LINKE. Offenen Liste steht    uneingeschränkt hinter der im Ausschuss für Wirtschaft, Planung und Verkehr beschlossenen ablehnenden Stellungnahme des Kreisausschusses mit    Landrat Bernd Woide an der Spitze gegen die im Entwurf der von der Hess. Landesregierung beabsichtigten Änderungen im Landesentwicklungsplan 2020.

„Eine damit einhergehende finanzielle Schlechterstellung  der durch die Änderungsabsichten betroffenen Stadtregion Fulda und den Gemeinden       Flieden und Neuhof, sowie dem Landkreis Fulda in Gänze in Höhe von          annähernd 7 Millionen Euro im Jahr ist nicht hinnehmbar, ja ihr muss als         „unbegründeter Willkürakt“ der schwarz-grünen Landesregierung mit allen rechtlichen und politischen Möglichkeiten strikt widersprochen  werden“,  so der Fraktionsvorsitzende Michael Wahl und der Pressesprecher Winfried Möller unisono.

Weiter heißt es in der Pressenmitteilung, dass die Fraktion deshalb zur    nächsten Kreistagssitzung am 22. Juni einen Antrag einbringen wird mit dem Ziel, die zur Regierungskoalition gehörenden heimischen Abgeordneten des Hessischen Landtags Markus Meysner und Thomas Hering (beide CDU) und Silvia Brünnel und Markus Hofmann (beide Bündnis 90 DIE GRÜNEN) deutlich aufzufordern, vehement für eine Streichung dieser Änderungsabsichten zu kämpfen bzw. gegen diesen Entwurf zu stimmen.

Bezug nehmend auf die Äußerung der GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Brünnel und Hofmann in der FZ vom 26. Mai, S. 11, setzt Pressesprecher Möller  noch einmal

mit deutlichen Worten nach: „Silvia Brünnel als Stadtverordnete von Fulda und    Markus Hofmann als kommunalpolitscher Sprecher seiner Landtagsfraktion und Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Flieden haben mit ihren Aussagen zu Fulda, Neuhof, Flieden und Kalbach der gesamten kommunalen Familie im Kreis eiskalt eine „schallende Ohrfeige“ verpasst und damit das von ihren Wählerinnen und Wählern in sie gesetzte Vertrauen aufs sträflichste missachtet“.

„Wer aus Vasallentreue gegenüber seinem Wirtschaftsminister wirklichkeitsferne  Zukunftsprognosen vor die realen Interessen seiner Bürgerinnen und Bürger im Fuldaer Land stellt, der sollte sich allen Ernstes einmal fragen, ob er seinem       Wählerauftrag überhaupt noch gerecht wird“, so Wahl und Möller abschließend.