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Wiesbaden, 29. Juni 2010
UNESCO-Biosphärenreservat sichern – B 87n verhindern
DIE LINKE-Landtagsfraktion vor Ort in der Rhön
Landtagsabgeordnete der LINKEN aus Thüringen und Hessen haben die hessische Biosphärenreservatsverwaltung auf der
Wasserkuppe besucht und ein Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet die Rhön - Alternativen zur Bundesstraße
87n“ auf dem Campingplatz Ulstertal geführt. Dazu erklären Willi van Ooyen und Janine Wissler, Vorsitzende der
Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Zehn Jahre hatte das Land Hessen Zeit, die Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat zu entwickeln. Jetzt wird die Zeit
knapp, die Kriterien für die Beibehaltung des internationalen Titels zu erfüllen. Darin waren sich Otto Evers und
Ewald Saür von der Hessischen Biosphärenreservatsverwaltung und die Landtagsabgeordneten der LINKEN einig.“
Die Verantwortung liege bei der Landesregierung. Sie benutzte das Biosphärenreservat gerne als Werbeträger,
unternehme aber nichts zur Erfüllung der Kriterien.
Van Ooyen: „Vom Naturschutz und der nachhaltigen Entwicklung der Rhön zur Modellregion, wie es das Konzept der
UNESCO vorsieht, hat sich die Landesregierung schon lange verabschiedet. Mitten durch das Biosphärenreservat
planen Bund und Länder in Salamitaktik eine Transitstrecke zwischen Frankfurt Oder und Frankfurt Main.“
„Wir brauchen Ortsumgehungen, welche die Bedingungen für Anwohnerinnen, Pendler und die regionale Wirtschaft verbessern,“ so Wissler.
„Was mit der B 87n geplant wird, ist eine autobahnähnliche Transitstrecke. Von der Landesregierung fordern wir, die für die Region
unverträgliche Planung einer LKW-Abkürzung zwischen Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder ein für alle Mal zu stoppen!“
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